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Intelligentes Labor (SmartLab)

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SmartLab – ein ganzheitlicher, FAIR-orientierter Ansatz für das Forschungsdatenmanagement in der Chemie

Ein SmartLab integriert jeden Schritt des Arbeitsablaufs einer Chemikerin bzw. eines Chemikers — von der Planung bis zur Archivierung — in ein nahtloses digitales Ökosystem. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Labormanagementsystem (LIMS) besteht das vorrangige Ziel eines SmartLab darin, die FAIR-Datenprinzipien (Findbar, Zugänglich, Interoperabel, Wiederverwendbar) umzusetzen.

  1. Planung und Dokumentation – Die Forschenden halten den Versuchsaufbau in einem elektronischen Laborbuch (ELN) fest.
  2. Datenerfassung – Messgeräte (z. B. Spektrometer) übertragen Rohdaten über eine Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) direkt in das ELN.
  3. Automatische Metadaten- und Formatkonvertierung – Das ELN weist die entsprechenden Metadaten zu und konvertiert proprietäre Datenformate in offene, standardkonforme Formate.
  4. Strukturierte, maschinenlesbare Datensätze – Sowohl die (Meta-)Daten als auch die Versuchsbeschreibung sind so organisiert, dass sie sowohl für Menschen als auch für Maschinen lesbar sind, z. B. unter Verwendung von maschinenlesbaren chemischen Strukturen.
  5. Veröffentlichung und Archivierung – Wenn sich Forschende entscheiden, die Arbeit zu veröffentlichen oder zu archivieren, stellt das ELN bereits ein FAIR-konformes Paket bereit, das mit minimalem Mehraufwand in ein Repositorium oder ein Archiv aufgenommen werden kann.

Kurz gesagt: Ein SmartLab verwandelt den gesamten Lebenszyklus von Forschungsdaten in einen schlüssigen, automatisierten Prozess, sodass sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre Forschungsarbeit konzentrieren können, anstatt sich mit der Aufbereitung von Daten beschäftigen zu müssen.

In diesem Abschnitt werden Ihnen die wichtigsten Komponenten des Smart Labs vorgestellt.

Erste Schritte:

Elektronische Laborjournale
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